French Pediküre Anleitung

Kann man eine French Pediküre selber machen?

Eine French Pediküre ist ein echter Klassiker und besonders im Sommer nicht von den Füßen wegzudenken. Der schlichte Look mit den weißen Nagelspitzen wirkt sehr gepflegt und passt zu jedem Outfit. Und noch ein Vorteil liegt klar auf der Hand: durch ihre Einfachheit lässt sich eine French Pediküre mit ein bisschen Übung auch recht leicht selber machen, solange man die wichtigsten Tipps und Tricks berücksichtigt.

Es spricht natürlich nichts dagegen, sich eine French Pediküre selber zu machen, sofern keine Problemnägel oder Beschwerden vorliegen, man es sich zutraut und die nötigen Utensilien besitzt. Gerade der Umgang mit Gel oder Acryl sollte gut beherrscht werden, um schöne und vor allem haltbare French-Fußnägel zu erhalten.

Mit Nagellack geht es relativ einfach, allerdings hält er nicht so lange. Dafür sind die Lacke in der Anschaffung erheblich günstiger als eine Komplettausstattung für eine Modellage. Wer nicht nur die Nägel herausputzen möchte, sondern auch seinen Füßen etwas Gutes tun möchte, sollte sich von Zeit zu Zeit eine professionelle Fußpflege mit Frenchlackierung gönnen. Hierbei lässt sich wunderbar entspannen, die Füße werden es einem danken und man kann sich über eine perfekte French Pediküre freuen.

Was man für eine French Pediküre benötigt

french_pedikuere_anleitungDie Dinge, die man für eine French Pediküre benötigt, sind maßgeblich davon abhängig, wie man arbeitet. Grundsätzlich immer braucht man für eine French Pediküre:

  • Desinfektionsmittel
  • Geräte zur Entfernung der Nagelhaut (Propusher oder elektrische Feile mit passendem Aufsatz)
  • Feine Sandblattfeilen oder eine Schere

Möchte man die French Pediküre mit Nagellacken arbeiten, braucht man:

  • weißen Lack
  • klaren oder leicht rosafarbenen Nagellack
  • Überlack
  • evt. spezielle Klebeschablonen für perfekte Nagelspitzen

Kleiner Tipp: Es gibt auch entsprechende Komplettsets zu kaufen, die alles Wichtige enthalten.

Für ein permanentes French, also eine Modellage mit Kunststoff, sind diese Materialien erforderlich:

  • verschiedene Gele oder Acryle
  • Feilen und Buffer
  • passende Pinsel
  • UV-Lampe zum Aushärten des Gels
  • Zelletten
  • Cleaner
  • dünner, feiner Pinsel oder Spotswirl

So geht es Schritt für Schritt

  • Unabhängig davon, ob man mit Nagellack oder eine Modellage arbeitet, sollten Hände und Füße zu Beginn desinfiziert und die Fußnägel mit Schere oder Feile schön in Form gebracht werden.
  • Die Nagelhaut sollte vorsichtig, aber gründlich zurückgeschoben und wenn nötig mit einem Propusher oder dem Fräser entfernt werden; das sorgt für eine bessere Haltbarkeit. Bei der Arbeit mit Gel oder Acryl ist dieser Schritt unerlässlich.
  • Für ein leichteres Arbeiten empfiehlt es sich, Zehentrenner anzulegen.
  • Bei einer French Pediküre mit Lacken trägt man nun zuerst einen klaren oder rosigen Unterlack auf und lässt ihn gut trocknen; eventuell arbeitet man auch erst am nächsten Tag weiter.
  • Um die weißen Spitzen zu gestalten, gibt man ein paar Tropfen weißen Lack auf ein Stück Folie oder ähnliches. Wer mag, klebt nun die Frenchschablonen als Lackierhilfe auf und drückt sie fest an. Mit einem feinen Pinsel oder dem Spotswirl lassen sich die Spitzen nun perfekt lackieren.
  • Ist man beim letzten Zeh angelangt, entfernt man die Schablonen mit Hilfe einer Pinzette.
  • Nachdem der weiße Lack gut getrocknet ist, folgt als letzter Schritt der Überlack. Auch diesen gibt es entweder in transparent oder in rosa.
  • Ist diese Schicht ebenfalls trocken, ist die French Pediküre mit Nagellack fertig.

Besonderheiten bei Gel und Acryl

Nutzt man Gel oder Acryl, müssen die Nagelplatten nach dem Entfernen der Nagelhaut leicht anmattiert werden, so dass sie nicht mehr glänzen. Das gelingt am besten mit einer feinen Feile oder einem Buffer. Auch hier trägt man dann zuerst eine dünne, klare oder rosige Schicht auf und lässt sie aushärten.

Acryl härtet innerhalb kürzester Zeit an der Luft, Gel muss in der UV-Lampe gehärtet werden. Anschließend arbeitet man die weißen Spitzen und lässt diese ebenfalls aushärten.

Frenchschablonen eignen sich bei Gel oder Acryl nicht so gut.

Wer Probleme hat, die Spitzen gleichmäßig zu gestalten, kann sie, solange das Material noch nicht gehärtet ist, mit einem sauberen, trockenen Pinsel nachziehen und korrigieren.

Zu guter Letzt trägt man – auch bei Acryl – eine Schicht Versiegelungsgel auf und härtet es aus. Die entstandene Schwitzschicht wird mit Cleaner und einer Zellette entfernt.

Zur Pflege der umliegenden Nagelhaut und für einen noch intensiveren Glanz massiert man etwas Öl ein und reibt damit die Nägel ab. Je nach Nagelwachstum sollte die Modellage nach etwa fünf bis sechs Wochen aufgefüllt werden.

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